Themenfindung der Bachelorarbeit

Aus dem Urlaub wieder da, ran gehts an die Bachelorarbeit. Themenfindung ist immer noch schwierig, schließlich muss man 40 Seiten damit füllen. Darum erstmal einen Beratungstermin mit meinem Dozenten gemacht und Möglichkeiten durchgesprochen. Dazu hab ich mal mehreren Anzeigen der Lufthansa und Ergo Versicherung mitgebracht und mich in allgemeine Lehrbücher zu Sprache in der Anzeigenwerbung reingelesen… würde ja gerne so was formal-analysetechnisches machen, Sprachgebrauch und ähnliches. Leider müssen die Themen irgendwie auf dem Kurs aufbauen und  und daher war das Ganze ziemlich eingegrenzt.

Und da ich gerne bei den Lufthansaenzeigen beiben wollte fiel die Themenauswahl auf die Frame-Semantik, also sprachliche Bedeutungsfelder die in den Anzeigen von Fluggesellschaften verwendet werden.

Me trying to study

Klingt erstmal total kompliziert, wenn man sich noch nicht durch sämtliche Literatur zum Thema durchgelesen hat, hat man selber noch nicht wirklich nen Grip am Thema.

Was ist Frame-Semantik? So ganz grob und für Dummies? Frames kann man sich wie Mindmaps im Kopf vorstellen. Wörter sind in einem Netzwerk miteinander verbunden und werden situationsbedingt nach Erfahrungswerten aktiviert. Beim Wort Geburstagsparty präsentiert der Kopf automatisch ein Repertoire an Wörtern wie Geschenke, Geburtstagskind, Gäste, Kerzen ausblasen etc. und von jedem dieser Wörter gehen praktisch wieder weitere Unterbegriffe ab.  Bei einer Analyse geht es halt darum, zu untersuchen welche Felder die Lufthansa in ihren Anzeigen beim Betrachter aktiviert.. bewusst und ganz gezielt und wie mit diesen erfahrungsgemäßen Begriffen in den Köpfer der Rezipienten gespielt wird. Puh ich hoffe das ist soweit richtig, das ist erstmal mein Stand nach dem ersten überfliegen der Literatur…

Mit Literatur meine ich ein 400+ Seiten Kompendium von einem unserer Dozenten. Prost Mahlzeit, dabei lernt man wirklich kreuzlesen und sich weniger auf den kompletten Inhalt zu konzentrieren. …. Die Anfangsphase vor dem Schreibbeginn ist immer am schwierigsten, man (ich) denkt immer, man hätte noch nicht genug Theorie angelesen.  Zurzeit klapper ich die umliegenden Städte nach Literaturcafés bzw. Bibliotheken ab, irgendwo wo man sich hinsetzen kann zum Lernen, mit Atmosphäre. Zuhause hat man immer mit dem Schweinehund zu kämpfen und mit Laptop immer bis zur Uni..

Heute dann außerdem die offizielle Anmeldung zur BA-Arbeit mit Themenvorschlägen abgeschickt. 🙂 Mir wurde gesagt, es kann bis zu zwei Wochen dauern… was ja nicht heißt, ich kann nicht schon mit der Arbeit anfangen

Schreibe einen Kommentar:

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.